Warum denn hinterher laufen oder fahren?

 



09.10.2016

Was für eine Hawaii-Nacht

Dreifachsieg für Triathlon-Deutschland

War das eine spannende Nacht beim Ironman auf Hawaii, die mit einem Dreifach-Sieg für Triathlon-Deutschland endete. Ein Drittel der Laufstrecke liefen Vorjahressieger Jan Frodeno und Sebastian Kienle Kopf an Kopf. Doch dann setzte sich Jan Frodeno ab. Im Energy Lab traute man seinen Augen nicht, da flog förmlich Patrick Lange an der Konkurrenz vorbei und sicherte sich letztendlich Platz 3. Er verbesserte den 37 Jahre alten Laufrekord von Mark Allen auf sagenhafte 2:39:45.

Seit 1997 hat es ein deutsches Podium nicht mehr gegeben. Andi Böcherer auf Rang 5 und Boris Stein auf Platz 7 komplettierten den starken Auftritt der Männer beim bedeutensten aller Triathlon-Rennen. Unser Glückwunsch an alle.

Bei den Frauen konnte leider nur Anja Beranek überzeugen. Sie lieferte ein auf dem Rad beherztes Rennen, wechselte als Zweite zum Laufen. Am Ende wurde sie mit Platz 4 belohnt. Tolle Leistung, Glückwunsch! 

Aber was ist mit dem Rest der deutschen Frauen? Einfach nur schwach. Hier fehlt es an trainingsfleißigen Kämpfertypen, wie bei den Männern mit „One Goal Hawaii“.

Unser Glückwunsch gilt auch allen Altersklassen-Finishern, die den Bedingungen getrotzt haben und das „You are an Ironman“ genießen durften.

Schade aber, das die ARD oder hr nicht mehr live von vor Ort berichten. Ich konnte leider nur auf hessenschau.de das Rennen live verfolgen. Nicole Leder machte ihre Sache sehr gut. Aber ihre männlichen Kollegen waren schlecht vorbereitet. Regelunkundig, unsicher, falsche km-Angaben….

Nur zur Info: mindestens seit 2013 wird beim Radfahren auf die Startnummer verzichtet. Thomas Hellriegel hatte seine Berichterstattung 2014 live vor Ort besser gemacht. Ist man selbst in Kona kann man die Bedingungen besser einschätzen. Nervig war auch die doppelte Tonübertragung.

Heute Abend findet der Ironman Hawaii bei der Awards Party seinen Abschluss. Dann heißt es für alle HANG LOOSE!