Warum denn hinterher laufen oder fahren?

 



12.12.2016

Halbmarathon San Remo

....war nicht geplant!

Ein Zweistundenläufchen 

Ein Bericht von Dieter Holz

Was macht man, wenn man am Freitag nach dem Radtraining erfährt, dass am Sonntag die Trainingsstrecke, Radweg an der Küste, wegen eines Halbmarathons gesperrt ist? Man meldet sich an du läuft locker mit!

Ich verkürzte meine Samstagsausfahrt auf 2,5 Std. und meldete mich an. Hier am Portosole von San Remo sah ich auf dem neuen Streckenplan dass das Ziel nicht wie im letzten Jahr im Leichtathletik-Stadion in unmittelbarer Nähe des Campingplatzes ist, sondern hier im 4 km entfernten Portosole dem neuen Hafen von San Remo.

Am Sonntag, hieß es dann früh aufstehen. Denn bereits um 8:45 Uhr ging der Sammelbus zum Start nach Marina di San Lorenzo . Also 4 km Fußmarsch zum Hafen, 21 km Bustransfer und dann warten bis zum Startschuss um 10:30 Uhr. Eine lange Zeit vom Frühstück bis zum Start. Mir knurrte der Magen und ich aß mein Gel, das ich mir eigentlich für die Strecke mitgenommen habe.

Um 10:30 Uhr ging es dann los, direkt nach dem Start durch San Lorenzo hoch auf den Radweg und dann durch den 700 m langen Tunnel. Ab hier hatte man die ganze Schönheit der Küste bis San Remo vor sich. Auf dem leicht welligen Radweg lief es sehr gut und ich konnte locker mitlaufen. Nur die jeweiligen Abstecher zu den Häfen der Dörfchen taten mehr weh. Hier merkte man die Radeinheiten der letzten Tage. Zwei Wasserstationen gab es unterwegs, doch beim km 17 war dann plötzlich der Sprit alle, mein schon gefuttertes Gel wäre jetzt nicht schlecht gewesen. Die letzten km im Reservetank-Modus wurden dann beachtlich langsamer. Das Ziel vor Augen mussten die Teilnehmer noch in eine Motivationsschleife auf die Mole. Na ja, geschafft, nach 2:00:31 Std. im Ziel.

Trinken, Umziehen, Speicher füllen und dann 4 km Rückmarsch zum Campingplatz. Ja, da war ich schon froh endlich die Beine hoch zu legen.

Heute RUHETAG!

FAZIT: Die Basis ist da, die nächsten Rennen werden flotter!