Warum denn hinterher laufen oder fahren?

 



12.06.2017

13. Maxdorfer Triathlon

Rheinland-Pfalz-Meister!

Hitzeschlacht in Maxdorf

Gelungener Saisonstart!

Das war bisher keine optimale Saisonvorbereitung. Von Weihnachten bis Ende März ein ständiger Wechsel zwischen krankheits-und verletzungsbedingtem Trainingsausfall. Erst eine hartnäckige Erkältung , damit fiel die Skilanglaufsaison aus. Dann folgte ein heftiger Hexenschuss mit wiederum 4 Wochen Trainingsausfall. Zu „guter“ Letzt noch ein übler Husteninfekt. Sogar auf das Training in unserem Camp auf Lanzarote musste ich verzichten Da hilft nur eins: „Never give up!“ Auf die Vorbereitungswettkämpfe musste ich leider verzichten. Zudem schmerzte, ausstrahlend vom Rücken, erneut meine rechte Beinmuskulatur.

Aber nun endlich der Saisonstart. Beim Warmlaufen spürte ich noch mein schmerzendes Bein, aber es war zum Aushalten.

Dann ging es los, 2000 m Schwimmen im Lambsheimer Weiher. Es lief befriedigend. Der Neopren zu eng und viel zu warm. Ich bin nicht ins Gleiten gekommen, und einen ganz schönen Zickzack-Kurs geschwommen. Das Training im See und mit Neopren fehlte. Nach 39:22 min stieg ich aus dem Wasser. Na ja.

Nun ging es auf die Radstrecke mit zwei Runden über die Lindemannsruhe und 950 Hm. Schon die geänderte Anfahrt durch die Weinberge verlangte den Teilnehmern einiges ab. Die erste Runde lief noch recht gut, aber den zweiten 3 km Anstieg zur Lindenmannsruhe musste ich schon „knautschen“. Beine brannten, Rücken schmerzte, es wurde hart. Dem Trainingszustand entsprechend wäre ein größerer Zahnkranz wohl sinnvoll gewesen. Nach enttäuschenden 3:12 Std. erreichte ich das Radziel in Maxdorf.

Drei Runden durch den Maxdorfer Wald über insgesamt 20 km lagen nun vor mir. Die neue Strecke war zwar überwiegend im Wald, aber dadurch dass wir pro Runde zweimal Autobahnbrücken überqueren mussten, wurde sie nicht einfacher. Ich lief zunächst zügig los aber bereits beim ersten Brückenanstieg musste ich gehen. Nun hieß das Ziel nur noch ankommen, die Hitze war brutal. Es gab zu wenig zu trinken, eine weitere Wasserstation bei den Temperaturen wäre mir hilfreich gewesen. Nach der ersten Runde wusste ich dass ich 8 min Vorsprung habe. Die zweite Runde lief ich bis auf die Gehpausen auf den Brücken locker durch. Als der Abstand zu Beginn der dritten Runde konstant blieb, wusste ich jetzt locker heimlaufen. Nichts riskieren damit du nicht noch aus den Latschen kippst. Es viel schwer, aber die Mühen in der Hitze und das Durchkämpfen wurden belohnt. Nach 2:36 Std. (!!) war die Tortur zu Ende.

Die Endzeit von 6:35 Std. wurde zur Nebensache, denn es sprang Platz 1 in der AK heraus und der Titel Rheinland-Platz-Meister 2017!! .

Im Ziel war ich total platt und habe alles Greifbare in mich reingeschüttet.

Nach all den Enttäuschungen im Winter ein gelungener Saisonstart. Diese Woche dient zur Regeneration. Dann beginnt die Vorbereitung auf die DM in Immenstadt im August. „ONE GOAL TREPPCHEN DM“ ?

FAZIT: Es gibt viel zu tun, packen wir es an! 

Siehe auch unsere Bilder unter GALERIE 2017 !!