Warum denn hinterher laufen oder fahren?

 



31.07.2017

Training Allgäu-Triathlon

Vorbereitung am Alpsee!

Berglauftraining!

Trainingscamp am Alpsee !

Unter dem Motto „Es gibt viel zu tun, packen wir es an“, hatte ich knapp 4 Wochen vor der DM beim Allgäu-Triathlon in Immenstadt einen Trainingsblock mit Schwerpunkt Rad und Laufen vorgesehen.

Die beiden Starts bei den diesjährigen Triathlons brachten vom Ergebnis her zwar den erwünschten Erfolg, sie zeigten mir aber auch meine Defizite auf. Auch die Leistungen bei eingeplanten Laufveranstaltungen wurden zwar stetig besser, aber am Ziel bin ich noch lange nicht. Zu groß ist der Trainingsrückstand durch das krankheitsbedingte ausgefallene Training in den Wintermonaten. Aber sie zeigten auch, dass ich auf einem guten Weg bin.

Leider spielte der Wettergott bei meinen Mühen nicht mit. Schon die Anreise am Dienstag fand im Regen statt. Der Mittwoch war im wahrsten Sinne eine Katastrophe. In ganz Deutschland regnete es in Strömen, zahlreiche Flüsse traten über das Ufer und auch der Alpsee hatte Hochwasser. Folge, Büroarbeit im WOMO

Auch der Donnerstag begann zunächst mit heftigem Regen. Doch dann am Nachmittag endlich die Sonne. Das Rennrad raus und eine Runde auf der Radstrecke. Eine super Radstrecke mit rund 700 Hm pro Runde. Ein besonderes Erlebnis ist nach knapp 2 km der Anstieg zum Kalvarienberg. Ein kurzer, aber sehr steiler Anstieg mit über 16% Steigung. Nach einer rasanten Abfahrt geht über die B19 in Richtung Eckarts nach Niedersonthofen. Von dort erstreckt sich ab km 13 ein fünf Kilometer langer Anstieg. Vorbei an typischen Allgäuer Kühen und unter dem Klang von Kuhglocken erreichen die Trias den Gipfel. Es folgt eine sieben Kilometer lange Abfahrt nach Missen, die besonders bei Regen sehr gefährlich ist. Eine kleine Wendeschleife führt dann auf der ST 2006 zum Radziel am Bühler Alpsee. Puh, und das bei der DM zweimal. Nach einer kurzen Pause lief ich noch locker 14 km auf der Laufstrecke bis zum Felderhof und zurück. Auch schön wellig!

Am Freitag steigerte ich den Radumfang, zunächst wieder über die Tria-Strecke, auf 2:30 h und koppelte direkt zu einem 10 km-Lauf. Der war nicht so flott, die Beine wollten nicht mehr so recht. Leider fiel das geplante Schwimmtraining wegen Hochwasser erneut aus.

Es folgte am Samstag eine weitere Steigerung des Radtrainings auf 3 h. Zunächst wieder über die Tria-Strecke und dann über Seltmans, Weitnau in Richtung Kempten und zurück. Am Nachmittag stand Bergtraining auf dem Programm. Die Tria-Laufstrecke führt über den knapp 300 m langen sogenannten Kuhsteig, einem knackigen Anstieg, der den Trias die letzten Körner aus den Beinen lockt. Ich hatte mir deshalb eine Strecke ausgewählt die dem Kuhsteig ähnelt! Am Abend wurde ich dann beim Alpseefest mit einem tollen Feuerwerk belohnt.

Am Sonntag stand eigentlich vor der Heimfahrt noch eine Laufeinheit auf meinem Plan. Aber der Akku war leer, meine Beine sagten nein. Um mich nicht in den Keller zu fahren (laufen) verzichtete ich auf den Lauf.

FAZIT: Trotz anfangs schlechtem Wetter ein guter Trainingsblock vor der DM in Immenstadt am 20. August. Er war gut für Kopf und Beine. Die Vorbereitung ist auf einem guten Weg, aber es gibt weiterhin noch viel zu tun. Es sind noch ein paar Tage, also, packen wir es an! „ONE GOAL PODIUM DM“

 

Siehe auch meine FB-Seite #dieterholztriathlet Über eine GEFÄLLT MIR würde ich mich freuen!