Warum denn hinterher laufen oder fahren?

 



15.10.2017

Blog: Training Vasaloppet 2018

#2: Ziel definieren!

Nach extremen Bedingungen von -25°C im Ziel!

Ziel definieren!


Was nehme ich mir für die 5.Teilnahme am Vasaloppet vor? Dies ist keine einfache Frage, denn verschiedene Faktoren spielen eine Rolle, Wetter, Schneeverhältnisse, Ski und Startgruppe. Wie unterschiedlich dies sein kann, zeigen meine bisherigen Finisher-Zeiten von 7:26 h, 5:54 h, 8:01 h und 7:47 h. Mit den beiden ersten Zeiten konnte ich die Vasaloppet-Medaille gewinnen. Dies ist beim Vasaloppet etwas Besonderes, denn nur wer unter der Siegerzeit plus 50% bleibt erhält die Medaille. Beim dritten Mal hatte ich zwar eine gute Kondition aber einen katastrophalen Ski, er lief überhaupt nicht. Wir hatten Temperaturen von -25°C. Es war extrem hart. Beim vierten Mal musste ich aus einer hinteren Startgruppe starten und kam nach 2 km in den riesigen Stau mit erheblichem Zeitverlust.

Da ich 2011 zum letzten Mal teilgenommen habe, wurde ich in die Startgruppe 10 eingeteilt. D.h. ich muss versuchen mich durch gute Platzieren bei anderen Worldloppet-Rennen nach vorne zu arbeiten. Gerade in den ersten 12 km bis Smågan verliert man ca. 25 min. Gelingt mir dies, werde ich zwar an meine Bestzeit nicht mehr herankommen, aber ein realistisches Ziel sollte eine Zeit um 7:30-7:45 h sein.

Das Ziel ist nun definiert! Jetzt geht es an die Trainingsplanung. Bevor man aber in die Planung einsteigt, sollte man die vergangene Saison ehrlich und selbstkritisch überprüfen. Was war gut, wo lagen die Schwächen? Puh, nach dem verkorksten Winter wäre die Antwort eigentlich einfach: Alles schlecht. Auch wenn die Resultate mit zwei AK-Siegen und einem 5.Platz bei der DM o.k. waren. Wenig Krafttraining, die Grundlage fehlte und das Gewicht ging hoch. Aber es gab auch Positives, die Lauftechnik wurde verbessert, die Schnelligkeit passt, nur die Umfänge fehlten. Also Problem erkannt und wird in die Trainingssteuerung einfließen. Diese wird somit für 2018 mit zwei Höhepunkten angegangen, März Vasaloppet und Juli/August die Hauptwettkämpfe im Triathlon.

Der Schnee ist noch in weiter Ferne. Die nächsten Wochen werden geprägt sein von Grundlagenausdauertraining im Radfahren und Laufen. Krafttraining und Rollerski-Training ergänzen das Programm.

Was ist in den letzten Wochen passiert?

Ich starte in die Übergangsperiode mit Training immer nach Lust und Laune um Körper, Muskulatur und Geist an die Belastungen zu gewöhnen. Die Saison ist lange und das Training soll auch am Tag X noch Spaß machen. So habe ich mir die Eingewöhnung in drei Etappen eingeteilt. Mit dem Wohnmobil ist dies einfach zu realisieren. Zunächst ging es an den Iseosee. Hier stand noch die Regeneration im Vordergrund. Nach einer Woche folgte die 2.Etappe im Engadin. Radfahren, Joggen und Nordic Walking. Alles wie gesagt nach Lust und Laune im unteren GA1-Bereich zwischen 1,5 h und 3 h täglich. Wieder nach eine Woche ging die WOMO-Tour ins Tannheimer Tal. Hier standen Rollerski-bzw. Skike-Training und Crosslauf im Vordergrund.

Wie geht es weiter?

Die nächsten Wochen werde ich in der heimatlichen Region trainieren. Ich freue mich auf meine Laufgruppe und mit viel Spaß werden wir unsere gemeinsamen Ziele ins Visier nehmen.

MonatTraining
NovemberGrundlagenausdauertraining sowie Krafttraining bis Ende Nov. in Worms
DezemberGrundlagenausdauertraining und höhere Umfänge im Rennrad-Trainingscamp in San Semo. Hoffentlich danach das erste Schneetraining
JanuarSkilanglauf-Trainingscamp in St.Johann/Tirol, LL-Training und Teilnahme am Ski-Trail im Tannheimer Tal
FebruarLL-Training und Teilnahme am König-Ludwig-Lauf in Oberammergau und am Koasa-Lauf in St.Johann/Tirol. Anschließend Fahrt mit dem WOMO nach Mora/Schweden, Training vor Ort.
MärzRaceday 04.März

Fazit: One Goal, das Ziel ist definiert! Ich bin motiviert, packen wir es an!

Über den weiteren Verlauf der kommenden Wochen werde ich in Blog #3 berichten!

Siehe auch unsere Seite Trainingscamps sowie meine FB-Seite #dieterholztriathlet Über eine GEFÄLLT MIR würde ich mich freuen!