Warum denn hinterher laufen oder fahren?

 



06.12.2017

Blog: Training Vasaloppet 2018

#6: Das erste Trainingscamp!

Abschied von der Küste, warte auf den ersten Schnee!

Das erste Trainingscamp!

Wie im vorangegangenen Blog #5 bereits angekündigt stand mit dem 2. Rennrad-Trainingscamp in San Remo das erste Trainingslager auf dem Programm. Ziel sollte sein, die Grundlagenausdauer zu verbessern und an der Kraftausdauer zu arbeiten.

Wie ich so ein einwöchiges Trainingscamp gestalte, möchte ich in nachfolgender Tabelle aufzeigen:  

 

TrainingstageInhalt
SamstagAnreise, Begrüßung und Info der Campteilnehmer
Sonntag

7 Uhr Warm up – lockerer Lauf ca. 20 min – Stretching

10 Uhr Einrollen 2h, Schwerpunkt GA-Training, Radweg an der Küste

Montag

7 Uhr Warm up - lockerer Lauf  ca. 20 min - Stretching

10 Uhr GA-Training 2,5 h, Radweg an der Küste

Dienstag 

7 Uhr Warm up – lockerer Lauf ca. 20 min – Stretching

10 Uhr GA-Training 3 h, Radweg an der Küste

15 Uhr Stabi-Training und Seilzug-Training

Mittwochzur freien Verfügung oder Schwimmtraining
Donnerstag

7 Uhr Warm up - lockerer Lauf ca. 20 min - Stretching

10 Uhr GA-Training 3 h, Radweg an der Küste, Küstenstrasse

Freitag

7 Uhr Warm up - lockerer Lauf ca. 20 min - Stretching

10 Uhr GA/KA-Training 3,5 h, Radweg Küste, Seitental

15 Uhr Stabi-Training und Seilzug-Training

Samstag 

7 Uhr Warm up - lockerer Lauf ca. 20 min. - Stretching

10 Uhr GA/KA-Training 4 h, Königsetappe mit Cipressa und Poggio

Sonntag  Rückreise

 

Was ist in den letzten Wochen passiert?

Wie zuvor beschrieben, ging es am Samstag, 25. Nov. ins Rennrad-Trainingscamp nach San Remo. Ich bzw. wir sind dosiert ins dortige Training eingestiegen. Im ersten Block sind wir flach auf dem Radweg an der Küste mit hoher Trittfrequenz bis zu 3,5 Std. gefahren. Dies kam mir natürlich entgegen. Die Heilung meiner Verletzung konnte gut voranschreiten und das Training hat ohne Probleme funktioniert. Die Pflege der Muskulatur war nach der Belastung umso wichtiger.

Auch den zweiten Block konnten wir auf Grund des tollen Wetters nahezu umsetzen. Leider mussten wir unsere „Königsetappe“ verkürzen. Als wir den ersten Anstieg nach Civessa hochfuhren erblickten wir den schwarzen Himmel über den Seealpen. Ich entschied zum Abbruch und schnellstmöglichen Abfahrt zur Küste. Unten angekommen erreichte uns die schwarze Front und ein Tornado türmte sich an der Küste vor Taggia auf. Es folgte ein heftiger Hagelsturm. Der Radweg verwandelte sich blitzartig in eine weiße Piste und wir wurden 12 km vor San Remo unfreiwillig zu einer Tempoeinheit gezwungen. Ich weiß nicht, um was ich mir mehr Sorgen machte, um meine Campteilnehmer oder unser Wohnmobil?! Aber 5 km vor San Remo war der Spuk vorbei und wir fuhren mit strahlender Sonne auf den Campingplatz ein. Unter die heiße Dusche und alles war gut!

Mittlerweile sind die Campteilnehmer abgereist und ich konnte unsere Bergetappe nachholen.

Wie geht es weiter?

Ich nutze das sonnige Wetter und werde weiterhin versuchen die Belastung zu steigern. Kraft am Berg mit dem Rad und die Umfänge beim Laufen stetig weiter erhöhen. Mit Seilzugtraining die Arme vorbereiten was auf sie zukommt. Ich hoffe, dass dies weiterhin ohne Probleme funktioniert und die Heilung meiner Adduktoren weiter voranschreiten kann. Natürlich sind Pflege und das Dehnen der Muskulatur nach dem Training zwingend erforderlich.

Für Freitag ist die Rückreise geplant und ich schnuppere die Schneeluft und freue mich auf die ersten Schneekilometer.

Fazit: Never give up! So langsam läuft es wieder nach Plan!

Über den weiteren Verlauf der kommenden Wochen werde ich in Blog #7 berichten!

Rückblick: Blog #5 !

Siehe auch unsere Seite Trainingscamps sowie meine FB-Seite #dieterholztriathlet Über eine GEFÄLLT MIR würde ich mich freuen!