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10.Radmarathon Tannheimer Tal

Tolles Rennen!

Endlich!

Endlich, stand ich wieder an der Startlinie!

Endlich, konnte ich wieder glücklich die Ziellinie überqueren!

Einen Anriss der Schulter-Sehne hatte meine sehr gute Winter-Vorbereitung abrupt gestoppt. Nichts ging mehr, Schwimmen gar nicht, Radfahren nicht und Laufen nur locker ohne Armeinsatz. Die geplanten Wettkämpfe Löwentriathon über die Kurzdistanz und Ironman 70.3 Luxemburg musste ich absagen. Hat man kein Glück kommt noch Pech hinzu! Zu allem Übel zog ich mir beim Lauftraining eine schmerzhafte Verletzung am Knie zu.

Da kam das geplante Kurztrainingslager im Tannheimer Tal mit finalem Ende, der Teilnahme am 10.Radmarathon über 131 km gerade recht. Leider fiel der erste Trainingstag am Donnerstag buchstäblich ins Wasser und nur lockeres Laufen war möglich. Am Freitag saß ich dann endlich 3 Std. auf dem Rad. Am Samstag nur 45 min Laufen vor dem Frühstück und 1h lockeres Einrollen.

Dann war er da, der erste Renntag. Morgens um 5 Uhr klingelte der Wecker und ein Blick aus dem WOMO versprach ein tolles Wetter. Um 6:30 Uhr radelte ich die ca. 5 km zum Start. Ich war nicht allein J, rund 800 Teilnehmer über die 131 km-Strecke hatten sich schon aufgestellt. Die Startlinie war rund 150 m vor mir.

Pünktlich um 7 Uhr setzte sich der Tross in Bewegung. Schon recht früh nach dem Start setzte sich vorne eine größere Gruppe ab, bevor ich erst die Startlinie überfuhr. Nach der Ortsdurchfahrt in Tannheim war das Tempo recht hoch und ich war auf dem schmalen Radweg mehr auf Sicherheit bedacht. Erst als wir nach ca. 4,5 km auf die Hauptstaße nach Pfronten fuhren, ging dann die Post richtig ab.

Ich konnte überraschend gut mein geplantes Tempo halten. Nur auf den verwurzelten Radwegpassagen fuhr ich wegen meiner Schulter etwas vorsichtig und musste einige Teilnehmer passieren lassen. Da ich auch den Anschluss an meine Gruppe verloren hatte, radelte ich im Lechtal allein gegen den Wind. Aber, der Druck war da, ich fuhr schön gleichmäßig mein Tempo. Es hat Spaß gemacht. Keine Schmerzen in der Schulter und am Knie, denn wie die Auswertung zeigt, spulte ich nahezu alles im Sitzen ab und verzichtete bei den Kuppen auf den Wiegetritt.

Nach km 115 kam der letzte lange Anstieg zum Gaichtpass. Dieser forderte nochmal alles. Puh, da musste ich kämpfen. Mit meinem derzeitigen Gewicht bin ich keine Bergziege. Wiegetritt ging nicht, also musste ich alles im Sitzen hochdrücken. Hart, aber ich hatte nun ein Ziel vor Augen: unter 5 Stunden bleiben. Nachdem der Pass geschafft war, zog ich das Tempo nochmal an und konnte letztendlich nach 4:42 Std. glücklich und zufrieden die Ziellinie

FAZIT: Eine sehr schöne Veranstaltung. Ich bin froh endlich mal wieder bei einem Rennen starten zu können. Ich fühlte mich gut und konnte trotz Trainingsausfall die schwierige Stecke gut durchstehen. Die Auswertung zeigte auch, dass ich unbewusst in einer gewissen Schonhaltung fuhr. 54% linker und 46% rechter Pedaldruck sprechen für sich. Bis zum nächsten Rennen, dem Ironman 70.3 in Gdynia/Polen sind noch ein paar Wochen. Nun gilt es weiter Defizite aufzuholen. Es gibt weiterhin noch viel zu tun. Es folgt ein dreiwöchiger Trainingsblock in allen drei Disziplinen. Also, packen wir es an! „ONE GOAL PODIUM“

Siehe auch meine FB-Seite #dieterholztriathlet Über eine GEFÄLLT MIR würde ich mich freuen!

Glücklich im Ziel!

Da Feld ist noch zusammen!

Nach 4,5 km, jetzt geht's!

Im Lechtal geht's bergauf!

Der Gaichtpass ist fast geschafft!