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Blog: Training Vasaloppet 2018

#12: Koasa-Lauf, das 3. Rennen!

Rennkilometer, Teilnahme am Koasa-Lauf!

Wie bereits in den letzten Blogs angekündigt, müssen in meiner Vasaloppet-Vorbereitung im Januar und Februar Schnee-bzw. Rennkilometer absolviert werden.

Nach den ersten beiden Vorbereitungswettkämpfen dem Ski-Trail im Tannheimer Tal und  König-Ludwig-Lauf folgt nun der Start beim Koasa-Lauf in Sankt Johann/Tirol. Zwischen den Wettkämpfen werde ich zuhause lockere Laufeinheiten einbauen.

Was ist in den letzten Wochen passiert?

Nach dem König-Ludwig-Lauf und der anstrengenden Heimfahrt stand zunächst wieder die Regeneration im Vordergrund. Vor der Fahrt nach Sankt Johann/Tirol waren nur zwei Laufeinheiten und Stretching auf dem Programm. 

Am Freitag, 09. Februar erfolgte die Anreise zum Koasa-Lauf. Ziel war hier primär weiterhin Rennkilometer zu sammeln und wenn möglich mit einer guten Platzierung meine Startgruppe beim Vasaloppet weiter zu verbessern.

Die Woche bis zum Koasa-Lauf sah wie folgt aus: 

Tag1. Einheit morgens2. Einheit mittags
Montag RUHETAG  
DienstagGA1-Lauf 10 km 
MittwochStretching, Blackroll Laufkurs mit Lauf-ABC
DonnerstagRUHETAG, da leichte Schmerzen in der Wade
FreitagAnreise 5,5 h 1:30h classic, Streckenbesichtigung, Fischer Skin-Ski, Abholung Startunterlagen und Skipräparation 
SamstagKoasa-Lauf 50 km classicHeimreise 5,5 h
SonntagRUHETAG

Den Ruhetag nach dem König-Ludwig-Lauf hatte ich mir verdient. Ich war ganz schön müde. Nur mein gestauchter Daumen durch den Sturz beim Ski-Trail machte mir noch etwas Sorgen. Ferner zwickte mich die linke Wade. Um nichts zu riskieren baute ich am Donnerstag noch einen Ruhetag ein. 

Koasa-Lauf über 50 km classic!

Am Freitag zeigte der Himmel ein sonniges Koasa-Wetter und der Wilde Kaiser blickte strahlend auf die Loipen. Doch der Wetterbericht kündigte Schneefall an. Also wieder eine Ungewissheit bei der Wachswahl. Die Swix-Wachsempfehlung für die Steigzone war Klister Universal. Im Vergleich zu den vergangenen Rennen habe ich die Steigzone noch etwas kürzer gewachst, um das Gleiten des Skis zu verbessern. Aber erneut herrschte eine gewisse Unsicherheit nicht nur bei mir. Passt das Gleitwachs? Habe ich das richtige Steigwachs und nun die richtige Länge gewählt?

Um 6:15 Uhr klingelte der Wecker. Der Blick aus dem WOMO, wie erwartet hat es in der Nacht geschneit. Aber es hat aufgehört und der Himmel war bedeckt. Nach dem Frühstück, hieß es kurz einlaufen.

Ich hatte den Eindruck, dass der Ski passt, aber durch den Neuschnee wird es kein schnelles Rennen. Leider musste ich aus der dritten, letzten Startgruppe starten und damit war klar, dass es schwer wird eine gute Platzierung zu erreichen.

Pünktlich um 9:30 Uhr wurden dann die Teilnehmer auf die 50 km-Strecke mit 400 Höhenmetern geschickt. Schon nach 100 m wurde ich in einen Sturz verwickelt und somit war das Rennen eigentlich schon gelaufen.

Schlechte Loipen

Denn der Zustand der Loipe war eine mittlere Katastrophe. Ich denke als mehrfacher Koasa-Laufteilnehmer und Sankt Johanner VIP-Kartenbesitzer darf ich mir die Kritik erlauben. Da es schon vor 6 Uhr aufgehört hat zu schneien, hätte man mit den Loipengeräten die Strecke nochmal durchfahren können. Sie war einer Euroloppet-Veranstaltung nicht würdig. So eine Strecke habe ich in Sankt Johann noch nicht erlebt. Es bildete sich eine lange Kette, da nur eine Spur befahrbar war. Ein Überholen war nicht möglich. Gerade auf der Sonnenloipe, wo man normal richtig Gas geben kann, wurde das Ganze zum Bummelzug. Die schwächeren Teilnehmer der Kurzdistanz blockierten den Rest. Es war zum Verzweifeln. Erst als sie bei km 20 abbogen, konnte man in Richtung Erpfendorf sein Tempo laufen und es waren auch zwei Loipen gespurt. Aber der Zug vorne war weg. Jetzt war es eine Kopfsache trotzdem das Tempo hoch zu halten. Ab der Wende in Erpfendorf liefen die letzten 20 km wieder unter dem Motto "Angriff". Ich erhöhte die Doppelstock-Frequenz und versuchte gegen den Wind mich nach vorne zu arbeiten. Es war schwer, denn der Neuschnee lies den Ski nicht gleiten. Ein Kampf gegen den inneren Schweinehund.

Startgruppe 7 bestätigt!

Nach genau 4:00 h war ich im Ziel. Kaputt durch den Einsatz auf den letzten Kilometern. Ich bin mit meiner Zeit dann doch zufrieden! Erneut konnte ich bis zum Ziel durchkämpfen, der Formaufbau stimmt! Platz 17 in der AK, mehr war halt, wie zuvor beschrieben, nicht drin. Aber dies ist eh Nebensache!

Damit dürfte ich die Startgruppe 7 zumindest bestätigt haben. Was die Zeit wert ist, hier warte ich auf die Antwort aus Schweden?!

Wie geht es weiter?

Diese Woche ist Regeneration angesagt. Am kommenden Dienstag, 20.Februar werden wir mit dem WOMO nach Mora/Schweden anreisen. Hier werde ich zunächst locker trainieren und dann am 27. Februar, dienstags vor dem Vasaloppet,  beim Halvvasan über 45 km zu starten. Hier möchte ich nochmal versuchen, mit einer guten Platzierung meine Startgruppe beim Vasaloppet zu verbessern.

Fazit: Alles weiterhin im Soll! Nach 33, 44 nun 50 Wettkampf-Kilometer absolviert. Das Training in den Alpen ist abgeschlossen. Es läuft gemäß Trainingsplanung und macht weiterhin Spaß! Auch der dritte Test kann man von meiner Leistung her als gelungen bezeichnet werden.

Über den weiteren Verlauf, die Anreise, das Rennen Halvvasan sowie evtl. neuen Stand der Startgruppe werde ich in Blog #13 berichten!

Teile uns deine Meinung mit. Du hast Fragen oder Anregungen schreibe uns eine Mail an: info(at)dholz-sports.de

Rückblick: Blog #11!

Siehe auch unsere Seite Trainingscamps sowie meine FB-Seite #dieterholztriathlet Über ein GEFÄLLT MIR würde ich mich freuen!

Alles unter Kontrolle!

Eingereiht im "Bummelzug"!

Die letzten 20 km gekämpft bis ins Ziel!

Im Ziel kaputt und zufrieden, drittes Rennen gefinisht!