Warum denn hinterher laufen oder fahren?

 



24.07.2017

Römerman 2017

AK-Sieg für Dieter Holz!

Abkühlung im Ziel!

Platz 1 beim Römerman in Ladenburg!

Nach 16 Jahren startete ich erstmals wieder beim Römerman in Ladenburg. Eins vorweg, der Römerman ist eine Topveranstaltung, aber Startzeit und vor allen Dingen das Profil der Radstrecke sind nicht meins. Eine Bergziege werde ich nicht mehr.

Für einen Kurztriathlon wurde es ein langer Tag. Morgens einchecken und in der Hitze warten auf die um 12:20 Uhr angesetzte Wettkampfbesprechung. Danach ging es per Fußmarsch zum Landungssteg der „Königin Silvia“. Die „Königin Silvia“ ist ein erst im letzten Jahr fertig gestelltes Schiff der „Weißen Flotte“ auf dem Neckar. Mit ihr ging es dann flussaufwärts zum Schwimmstart bei Fluss-km 16. Etwas 300 m vor der Startlinie und acht Minuten vor dem Start um 14 Uhr mussten die Teilnehmer mit einem mutigen Sprung das Schiff verlassen und sich langsam an die Startlinie treiben lassen.

Der Neckar hatte eine schöne Strömung, damit waren Superzeiten für die 1,8 km zu erwarten. Dies war ein Nachteil für gute Schwimmer. Durch die lange Wartezeit kam ich nicht so recht ins Gleiten, irgendwie strengte mich alles an. Nach 22:09 min. stieg ich aus dem Neckar.

Es folgte ein langer Weg durch Schwimmbad, Sportplatz zur Wechselzone im Stadion. Hier meldete sich erstmals meine Muskulatur. Das lange Laufen im Neopren zog die Wadenmuskulatur zusammen und „zippte“.

Nach dem Wechsel ging es auf die 40 km lange Radstrecke. Nach 9 km zum ersten Streckenhighlight dem 400m langen, steilen Anstieg in Dossenheim zum Steinbruch. „Motivierend“ die Markierungen auf der Straße, 10%, 12%, 14%, 16%, 18%, dann ist man fast oben! Den Triathleten wurde alles abverlangt, bevor dann die lange Steigung auf der alten Fahrstraße mit ca. 7% zum Weißen Stein erklommen wurde. Von dort ging es in Richtung Wilhelmsfeld und danach zur langen spektakulären Abfahrt Richtung Schriesheim. Anschließend, nach der Spitzkehre vor Schriesheim, in Richtung Altenbach. Vor Altenbach führte die Strecke nach Ursenbach und zur Ursenbacher Höhe, dem letzten Anstieg. Die Kilometer des Rückwegs gingen dann flach über Feldwege. Das harte Training der letzten Woche steckte zwar noch in den Beinen, aber ich konnte die Steigungen dennoch zügig durchziehen und fand einen guten Rhythmus. Nach 1:43 Std. bog ich in die Wechselzone ein.

Nun ging es auf die 10 km-Laufstrecke. Zwei Runden waren zu laufen. Aus dem Stadion heraus zunächst einen Bogen über eine Wiese. Puh, die Beine waren ganz schön zu und das Wiesenstück trug nicht unbedingt zur Besserung bei. Da ich über die Abstände informiert war, lief ich den Wettkämpf „locker“ nach Hause. Mit einer Laufzeit von 1:02 Std. und einer Gesamtzeit von 3:19:03 Std. war der lange Tag fast zu Ende.

Es folgte die Wartezeit auf die Siegerehrung. Aber der Lohn der Mühen: 1. Platz in der AK 65!

Mein Vereinskamerad Hans-Joachim Richter, der in Roth leider verletzungsbedingt aussteigen musste, kämpfte sich ebenfalls durch. Mit immer noch leichtem Schmerz im Fuß finishte er in 3:56:58 Std. ( 22:52 min./ 2:08 h / 1:16 h)

FAZIT: Primär war der Wettkampf als weiterer Test vor der DM in Immenstadt am 20. August gedacht. Die Vorbereitung ist auf einem guten Weg, dennoch gibt es weiterhin noch viel zu tun. Es folgt ein Trainingsblock mit Schwerpunkt Rad und Laufen. Also, packen wir es an! „ONE GOAL PODIUM DM“

Siehe auch meine FB-Seite #dieterholztriathlet Über eine GEFÄLLT MIR würde ich mich freuen!