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Blog: Training Vasaloppet 2018

#13: Anreise und Halvvasan!

Anreise nach Schweden, Training auf der Strecke und HALVVASAN!

Wie bereits in den letzten Blogs angekündigt, sind wir am Dienstag, 20. Februar mit dem WOMO nach Mora/Schweden angereist.Hier werde ich zunächst locker trainieren und dann am 27. Februar, dienstags vor dem Vasaloppet, beim Halvvasan über 45 km starten. 

Was ist in den letzten Wochen passiert?

Nach dem Koasa-Lauf und der anstrengenden Heimfahrt stand zunächst wieder die Regeneration im Vordergrund. Vor der Fahrt nach Schweden waren nur zwei Laufeinheiten und Stretching auf dem Programm. Primär aber die Organisation bzw. die Vorbereitungen für die Reise. Wohnmobil checken, Gasflaschen kaufen, Skimaterial richten etc.

Die Anreise nach Schweden!

Am Dienstag, 20. Februar erfolgte die Anreise nach Schweden. Morgens um 6:25 Uhr sind wir in Worms gestartet. Es lief gut in Richtung Norden. Bei schönem Wetter hatten wir unser erstes Ziel die Fähre in Puttgarden nach 691 km um 13:30 Uhr erreicht. Nach kurzer Wartezeit legte die Fähre ab und um 14:43 Uhr fuhr unser WOMO auf dänischen Boden.

Nach 855 km ging es um 16:15 Uhr über die Malmö-Brücke nach Schweden. Die Fahrt ging weiter in Richtung Jönköpping. So langsam wurde die Landschaft schneeweiß. Um 18:25 Uhr , nach 1074 km, war das Tagesziel in der Höhe von Lundby erreicht. Tanken, Abendessen und ein Bierchen im WOMO und "Gute Nacht".

Kurz nach 4 Uhr wurden wir beide, Doris und ich, durch den heftigen Schneefall wach. Ok, zusammenräumen und weiter ging "die Post". Jetzt wurde es anstrengend, heftiger Schneefall bei rabenschwarzer Nacht.

Um 7:20 Uhr legten wir mit dem ersten Tageslicht eine 30minütige Kaffeepause ein. Weiter auf der B26, die dann rund 20 km spiegelglatt wurde. Unser WOMO "schwamm" über diese Passage. Aber alles gut, nach genau 1600 km hatten wir unser Ziel, Campingplatz Moraparken in Mora erreicht. Durch den Campingplatz führt die Vasaloppet-Loipe, 1 km vor dem Ziel.

Nun hieß es erst einmal ausruhen. Mora beschnuppern. Was hat sich seit unserem Besuch 2011 geändert? 

Die Woche bis zum Halvvasan sah wie folgt aus: 

Tag1. Einheit morgens2. Einheit mittags
Montag RUHETAG  
DienstagAnreise Anreise
MittwochAnreiseRelax
DonnerstagSkivorbereitung2h Ski-LL classic, GA1-Training, Fischer Skin-Ski, 
Freitag 2h Ski-LL classic, GA1-Training 
Samstag2:30h Ski-LL classic, Intervalle 
SonntagRUHETAGAbholung Startunterlagen
MontagSkipräparation1h Ski-LL, warm up
DienstagHALVVASAN 45 km

Mein gestauchter Daumen durch den Sturz beim Ski-Trail machte mir immer noch etwas Sorgen. Ferner zwickte mich die linke Wade. Um nichts zu riskieren verzichtete ich auf weiteres Lauftraining.

Halvvasan über 45 km classic!

A hard day, a fighter day! Samstag und Sonntag schneite es am Stück und ab Montag sanken die Temperaturen bis zu -20°C. Die Veranstalter gaben Warnungen an die Teilnehmer heraus, auf zusätzliche Kleidung zu achten. Zu allem sollte ein eiskalter Nordwind kommen, der die Temperaturen noch kälter anfühlen lässt. Wie "versprochen", so kam es. Es war saukalt.

Wieder herrschte die Unsicherheit bei mir. Passt das Gleitwachs? Habe ich das richtige Steigwachs und nun die richtige Länge gewählt? Denn diese Bedingungen, Neuschnee und -20° C, hat man im Training nicht alle Tage.

Um 5:15 Uhr klingelte der Wecker.Der Blick auf das Thermometer im WOMO bestätigte die Prognose, -19°C. Ich hatte die ganze Nacht schlecht geschlafen, denn ständig peitschten heftige Windböen gegen unser WOMO. Nach dem Frühstück half nichts, ich musste raus aus dem Warmen. Um 7 Uhr machte ich mich auf den Weg zur Busabfahrt in Richtung Oxberg, dem Startplatz. Der Bus fuhr um 7:30 Uhr ab.

In Oxberg angekommen, fegte ein hefiger, eiskalter Wind über den Startplatz. Alle versuchten zunächst Schutz hinter irgend etwas. Das Einlaufen wurde gestrichen. Um 8:15 Uhr wurde dann die Startblöcke geöffnet. Nun froren wir in Reih und Glied. Um 8:45 Uhr wurde es Zeit die Überziehklamotten auszuziehen und im Kleidersack zu verstauen. Puh, war mir kalt. Die Fingerspitzen wurden kälter und kälter.

Pünktlich um 9:00 Uhr wurden dann die Teilnehmer auf die 45 km-Strecke mit 485 Höhenmetern geschickt.Die Post ging ab, aber es viel mir schwer mit zugehen. Ich benötigte ca. 5 km bis meine Finger aufgetaut waren. Bei der ersten Durchlaufzeit nach 15 km war mir schon klar, dass es keine Topzeit geben kann. Der eiskalte Wind kam böig von vorne, Schneeverwehungen und abgebrochene Äste in der Loipe liesen die Kräfte schwinden. Auch den besten Ski hatte ich nicht erwischt! An den Verpflegungsstellen hatte ich so kalte Finger, dass ich kaum die Trinkbecher halten konnte. Egal, durchkämpfen! Never give up!

Nach 3:46 h Laufzeit lief ich dann in die Vasagatan in Mora ein und hatte das Ziel passiert. Ausgefroren und zufrieden zugleich. It was a hard day, a fighter day!

Siehe auch das Video

Wie geht es weiter?

Die nächsten Tage ist Regeneration angesagt. Am kommenden Sonntag, 04. März ist es da, das große Ziel: Finishen beim Vasaloppet 2018! 

Fazit: Alles weiterhin im Soll! Auch beim vierten Test kann ich mit meiner Leistung zufrieden sein. Nur das Material, Skiwachs ist noch nicht 100%ig. da muss ich noch testen.

Über das Rennen Vasaloppet 2018 werde ich in Blog #14 berichten!

Teile uns deine Meinung mit. Du hast Fragen oder Anregungen schreibe uns eine Mail an: info(at)dholz-sports.de

Rückblick: Blog #12!

Siehe auch unsere Seite Trainingscamps sowie meine FB-Seite #dieterholztriathlet Über ein GEFÄLLT MIR würde ich mich freuen!

Ziel erreicht!

Noch 50 Meter!

Kampf bis zum Schluss!

Yes, gepackt!